Die Finanzdienstleistung Factoring
Für viele von uns ergibt sich tagtäglich die gleiche Situation: in den Nachrichten ist von der einen oder anderen Meldung im Finanzbereich die Rede und durch die – mal hier, mal da lässig eingestreuten – Begriffe kann man dem Bericht nicht mehr folgen. Obwohl die Nachrichten normalerweise darauf abgestimmt werden, dass man in den jeweiligen Bereichen keinen akademischen Grad braucht um einer Meldung inhaltlich folgen zu können, begegnet vielen von uns gerade wenn es um Finanzthemen geht oft die eine oder andere Meldung, bei der man über das eigene Unwissen stolpert. Das ist keine Schande – denn wie soll man sich mit den komplizierten finanzwirtschaftlichen Vorgängen auch auskennen, wenn man nicht gerade selbst Bänker oder ähnliches ist. Doch für alle, die sich gerne auskennen in der Welt von heute, hier ein kleiner Abriss aus der gar so fremden Welt, zu einem Begriff der modernen Finanzwirtschaft: Factoring.
Worum es sich handelt
Factoring, das ist eine der immer häufig werdenden Finanzdienstleistungen. Beim Factoring geht es im Wesentlichen darum, dass ein Finanzdienstleister, also eine Factoring Firma, die Forderungen eines Unternehmens gegen Gebühr übernimmt. Unter Forderungen versteht sich jenes Geld, dass ein Unternehmen noch von einem Kunden oder anderen Handelspartnern, für ein bereits verkauftes Produkt oder eine bereits geleistete Dienstleistung bekommt. Bei allen Forderungen hat ein Unternehmen, je nach der angewandten Sorgfalt bei der Auswahl der Handelspartner, eine gewisses Risiko. Denn Forderungen können durch die Pleite einer Schuldnerfirma ganz einfach ausfallen. Je nach Insolvenz- Verfahren wird dann möglicherweise ein Totalausfall der Schulden oder nur ein Teilausfall vereinbart.
Der Ernstfall eines Forderungsausfalls
Muss ein Unternehmen Insolvenz anmelden, so wird in vielen Fällen mit jenen Unternehmen verhandelt, die noch offene Forderungen an das kaputte Unternehmen zu stellen haben, meist unter Einbeziehung des Kreditschutzverbandes. Oft einigen sich jene Unternehmen mit offenen Forderungen dann auf einen prozentualen Forderungsnachlass, so dass keines der Unternehmen einen Totalausfall seiner Forderung einstecken muss. Was das marode Unternehmen also noch in der Lage ist zu bezahlen, wird unter den verschiedenen Forderungen aufgeteilt.
All dieses Prozedere können sich Unternehmen aber sparen, wenn sie sich durch Factoring absichern. Denn der Finanzdienstleister nimmt einem nicht nur die Forderung ab, sondern damit natürlich auch das Risiko und den bürokratischen Aufwand. Das jeweilige Unternehmen gelangt als Kunde eines Factoring Dienstleisters also zu mehr Liquidität – seine Forderung wird ihm schließlich abgekauft – und umgeht gleichzeitig das Risiko eines Forderungsausfalls. Eine Factoring Firma ist im Normalfall schnell gefunden, wie zum Beispiel auf www.nordwest-factoring.de. Bei der Auswahl sollte man jedoch auf absolute Seriosität achten, was sich in Sachen Finanzen ja eigentlich von selbst versteht.